August der Starke in Leipzig

In den Jahren 1871 bis 1914 unterlag Leipzig einem erstaunlichen Wachstum, bei dem die Einwohnerzahl von 10.000 auf 625.000 anwuchs. Es waren die Jahrzehnte der deutschen Gründerzeit, nach denen auch der Baustil benannt ist. Die enorme Bautätigkeit schuf einen unvergleichbaren architektonischen Reichtum, der noch heute als Deutschlands größtes zusammenhängendes Gründerzeitensemble, dem Waldstraßenviertel, zu bewundern ist. Gesäumt wird das Viertel vom Leipziger Auenwald. Er ist eine in Europa einmalige Park- und Auenlandschaft, die sich mit 1800 ha (!) holztragender Fläche wie ein grünes Band längs durch die Stadt schlängelt. Einen Teil davon bildet das Rosental mit dem Flüsschen Parthe, bereits 1318 erstmals urkundlich erwähnt, ist es Leipzigs ältestes Erholungsgebiet.

An genau diesem malerischen Ort, zwischen noblem Wohn- und Handelsquartier und der opulenten Natur wurde das "Mückenschlösschen" errichtet. Als Stadtvilla mit dem Flair eines kleinen Landsitzes ist es nicht nur ein architektonisches Kleinod. Es ist ein Haus mit Geschichte, geprägt durch eine urbane Identität.

Und Mücken? Die sind vor allem Legende: Als August der Starke hier einst an der nahen Aue entlangritt und nach Baugrund Ausschau hielt, sollen ihn die Mücken derart gepiesackt haben, dass er vom Pferd fiel. Die Mücken hat man extra "ausgesetzt" heißt es, damit aus dem Schlossbau nichts wird. Wurde es auch nicht, und das bürgerliche Leipzig blieb unter sich.

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